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Literatur

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Der Begriff "Literatur" umfasst alle schriftlichen Zeugnisse, also im weiteren Sinn auch nichtfiktionale Texte. Gemeint ist aber meist die Belletristik? mit ihren Grundgattungen Drama, Epik und Lyrik - also Texte mit künstlerischem Anspruch.

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Foto: Wikipedia.org

Mehr wissen: Literatur der Antike

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Die Antike gilt als Wiege der abendländischen Literatur. Hier formten sich die literarischen Gattungen, hier entstanden die ersten Meisterwerke der Weltliteratur?. Zu den wichtigsten Dichtern dieser Epoche gehören Homer, Sophokles? und Ovid. Das Wort Antike bezeichnet im heutigen Verständnis das griechisch-römische Altertum, das im 2. Jahrtausend v. Chr. begann und im 4. bis 6. Jahrhundert n. Chr. endete. Geographisch umfasste die antike Kultur das ganze Mittelmeergebiet, später auch die nördlichen Provinzen des Römischen Reiches. Ihr kulturgeschichtlicher Einfluss war einzigartig: In Europa galt die Antike lange Zeit als höchstes Bildungsideal, vor allem in Renaissance? und Klassik.

Lesen Sie mehr über die Literaturepoche der Antike

Grimms Märchen

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Die „Kinder- und Hausmärchen“ sind das gemeinsame Hauptwerk? der Brüder Grimm. Sie gelten heute als maßgebliche und wichtigste Sammlung deutscher Volksmärchen. Enthalten sind insgesamt 210 Stücke, von denen allerdings nur rund 60 Märchen im heutigen – literaturwissenschaftlich strengen – Verständnis sind. Darunter befinden sich Klassiker? der Märchenliteratur wie z. B. „Hänsel und Gretel“, „Aschenputtel“, „Rotkäppchen“ und „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“. Daneben enthält die Anthologie? zahlreiche Natursagen, Scherz- und Schmerzmärlein? sowie Kinderlegenden.

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Der literarische Begriff: Inhalt

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Als Inhalt bezeichnet man in der Literaturwissenschaft den Teil eines literarischen Werks?, der in Form einer Inhaltsangabe nacherzählt werden kann. Meist handelt es sich dabei um Werke? aus den Bereichen Epik und Drama, seltener Lyrik. Die Inhaltsangabe orientiert sich streng am Tatsachenablauf, oft wird sie mit Untersuchungen zur Quellen?-, Themen-, Stoff-, Motiv- und Symbolforschung kombiniert. Die Analyse der Form erfolgt ebenso wie die Interpretation separat zu einem späteren Zeitpunkt. Beispiel: Wenn man es mit der Novelle „Das Kloster von Sendomir“ (1828) von Franz Grillparzer? zu tun hat, dann könnte man beginnen: „Zwei deutsche Ritter finden im Kloster von Sendomir ein Nachtquartier. Sie fragen den mürrischen Mönch, wer das Kloster erbaut hat. Nun beginnt der Mönch eine spannende Geschichte zu erzählen: Einst hat Graf Starschensky bei einem Besuch in Warschau eine junge, schöne Frau kennen gelernt, die ihn um Hilfe für ihren alten, kranken Vater bittet usw.“ So erzählt man die Begebenheiten bis zum überraschenden, traurigen Ende.

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Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

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